WU-20 1: Ganz bittere Pille für die Schwelmer A-Jugend; 2 Niederlagen bedeuten das Saisonaus!

Rekordverdächtig: 21 Doppelberührungen (technische Fehler im Zuspiel) im Spiel gegen den VV Schwerte

Eine ganz bittere Pille musste die WU-20 1 am letzten Spieltag schlucken, 2 Niederlagen gegen den VV Schwerte und den SC Hennen bedeuten das frühe Saisonaus. Damit ist das gesteckte Ziel Quali A verfehlt.

 

RE Schwelm – VV Schwerte                  0:2

Kuriosen-Kabinett in der Oberliga und eigentlich traurig darüber berichten zu müssen, aber so etwas haben viele noch nie erlebt, auch Trainer Geri Duwe in seiner 32-jährigen Geschichte als Trainer.

Ganze 21 (!) Doppelberührungen wurden den Zuspielerinnen in diesem Spiel abgepfiffen. Mysteriös auch die Reihenfolge, denn zunächst führte Schwelm und 7 Doppelfehler wurden Schwerte herausgepfiffen, erst als sich das Blatt wendete wurde bei Schwelm gepfiffen und das gleich 14 Mal, davon 9 Mal im zweiten Satz. Schon etwas merkwürdig, da sowohl in Schwerte als auch in Schwelm auf beste Zuspieltechnik sehr viel Wert gelegt wird. Dementsprechend auch die Kommentare nach dem Spiel der Zuspielerinnen auf beiden Seiten: merkwürdig! So bekannte eine Spielerin aus Schwerte zusätzlich, dass dies Spiel kein Spiel, sondern eine durch die permanenten Pfiffe etwas von dem Charakter eines „Ballrüberrollens“ hatte. Nach allgemeiner Auffassung sollte ein 1. Schiedsrichter ein Spiel leiten und nicht im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Zudem darf man sich die Frage stellen, ob alle anderen Schiedsrichter in den zurückliegenden 5-6 Jahren so schlecht waren und die Fehler bei Schwerte und Schwelm nicht gesehen haben. Das hätte zumindest bei den Westdeutschen einmal auffallen müssen, wo A- und B-Schiedsrichter pfeifen.

Durch das ganze Wirrwarr vieler weiterer dubioser Entscheidungen, wie z.B. das 3 malige Übertreten von Schwerte aus dem Hinterfeld, das 2 malige Übertreten beim Aufschlag wurden angeblich nicht gesehen, zerbrach Schwelm und Schwerte gewann mit 0:2. Es schien so als dürfe Schwelm das Spiel nicht gewinnen.

 

RE Schwelm – SC Hennen                      0:2

Das Spiel war nun der Final Countdown für die Quali A. Zunächst präsentierte sich RE sehr gut und führte, doch der SC Hennen zeigte eine sehr gute kompakte Mannschaftsleistung. RE scheiterte zunehmend an sich selber, offensichtlich noch beeindruckt, respektive verunsichert vom ersten Spiel. Fehlender Mut und der mangelnde Glaube an den Erfolg waren die Folge. So kam es wie es kommen musste, die Mädchen aus Schwelm resignierten immer weiter gegen einen dennoch gut spielenden Gegner aus Hennen.

Glückwunsch an den VV Schwerte und den SC Hennen für das Erreichen der Qualifikation A und bei dem weiteren Weg für die Westdeutschen.

 

Resümee einer Saison:

RE Schwelm verfügt über hervorragende Individualistinnen, aber auch kritisch hinterfragt hat das Team, der Teamgedanke und am Ende der Glaube an einen Erfolg gefehlt. Das kann sich und sollte sich bis zum Saisonstart 2019/20 ändern. Bei vielen Spielen hat sich dieser Umstand gezeigt, zu oft präsentierten sich die Gegnerinnen kompakter und eingespielter.

Zu Gute muss man den Schwelmerinnen halten, dass sie nur ein Mädchen aus dem Jahrgang 2000 haben, alle anderen sind aus den Jahrgängen 2001 und 2002. Für die Zukunft ist demnach vieles offen und es kann nur besser werden. Wichtig wäre, dass das Team so entsprechend zusammengehalten werden kann.

 

Details:

TG RE Schwelm 1 – VV Schwerte         0:2 (18:25; 16:25)

Dauer: 51 Minuten

TG RE Schwelm 1 – SC Hennen            0:2 (16:25; 18:25)

Dauer: 56 Minuten

Platz 5:

 

Team:

Linda, Johanna D., Valentina, Greta Ha., Kathi, Emilia, Johanna S., Jana, Vio und Vivi

Coach Geri Duwe und Annika

 

Die Saison der WU-20 1 ist beendet. Wir sehen uns wieder in der kommenden Saison!