Westdeutsche: Weltpremiere.... "wischen" mal anders interpretiert.... "WISCHEN FÜR DIE WISCHER"!!!

Das Finalspiel wird unfreiwillig unterbrochen

Wischen für die Wischer

Endspiel einmal anders...

"Hier ist scheinbar noch in Ordnung"

An diese Situation werden sich noch viele in der Zukunft erinnern und über eine Situation schmunzeln, die eigentlich ganz anders geplant war.

Aber so kann es laufen, alles bis ins letzte Detail geplant, sogar „Wischer“ wurden extra für das Finale der Westdeutschen bereitgestellt inklusive zweier Wischmobs. Der Laie muss wissen, dass das „Wischen“ dazu benötigt wird, um nasse Stellen auf der Spielfläche z.B. durch Bodenaktionen zu beseitigen um die Verletzungsgefahr durchs Ausrutschen zu eliminieren.

Dazu sollte der Wischmob allerdings trocken sein um die nassen Stellen trocken zu wischen.

Ein lieber Mensch in Schwelm wusste von dem allen nichts und hatte sich gedacht, dass die beiden „Wischmopps“ ihren eigentlichen Sinn erfüllen sollen. Also wurden sie vorher nass gemacht und niemand hatte gedacht sie vorher einem Test zu unterziehen. Es war ja eigentlich alles klar.

So kam es, dass die beiden Wischerinnen bei einer Auszeit von 20:20 zum ersten Mal „ran“ durften. Auch die beiden jungen Schwelmerinnen haben sich nichts gedacht, als sie mit Stolz und mit viel Freude das ausübten zudem sie sich freiwillig gemeldet hatten. Auch das Ergebnis konnte sich sehen lassen, der Boden war blitzeblank.

Der einzige Nachteil, der komplette Boden war nun nass und das genaue Gegenteil zum eigentlichen Zweck erreicht; 81 m² gut und nass gewischter Boden.

Jetzt könnten alle denken, dass die beiden Finalteilteams ausflippen, die Trainer durchdrehen und die Zuschauer toben… aber nichts vom alledem.

Kurzerhand wurden Handtücher der Spielerinnen auf das Spielfeld geworfen und alles Greifbare was trocken war. Alle Finalspielerinnen nahmen es mit Humor und beteiligten sich gemeinsam an der Aktion „Wischen für die Wischer“. Sicherlich eine Weltpremiere bei einem so wichtigen Finalspiel.

Der Hallensprecher konnte sich Zeit für die Zuschauer nehmen und unterhielt sie mit einer LaOla, somit konnten sie sich im Finale ebenfalls ein wenig sportlich betätigen.

Die TG RE Schwelm bedankt sich an dieser Stelle bei allen Beteiligten, vor allem bei den Mädchen vom VoR Paderborn und dem 1. VC Minden für die Hilfe und Geduld. Bei den Trainern dafür, dass sie die Ruhe bewahrt haben!

Auch bedanken wir uns bei den beiden "Wischerinnen" für die freiwillige Meldung und Hilfe!

Zudem entschuldigen wir uns bei beiden Mannschaften für diesen Fauxpas!