Volleyball in Kleingruppen bald möglich?

DVV und DOSB arbeiten Vorschläge zur Aufnahme des Trainingsbetriebs aus

Nach dem Shutdown und Saisonabbruch aufgrund der Covid-19-Pandemie in den letzten Monaten, hat der Deutsche Volleyball-Verband gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), angelehnt an dessen Leitplanken, Übergangsregeln für eine Aufnahme des verantwortungsvollen Sporttreibens im Volleyball und Beachvolleyball erarbeitet.

Die Sportminister*innen der Länder haben sich in ihrer Telefonkonferenz am Montag einstimmig für eine schrittweise Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sport- und Trainingsbetriebs in enger Abstimmung mit den Konzepten des organisierten Sports entschieden und gestern Abend den entsprechenden Beschluss dazu gefasst. Das Gesamtkonzept wird nun der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsident*innen für die Gespräche ab dem 30. April übergeben.

Die Konferenz der Landessportbünde hat am Samstag bereits zusammen mit dem DOSB eine gemeinsame und bundesweit einheitliche Position für einen schrittweisen Wiedereinstieg erarbeitet, um der Politik eine überzeugende Grundlage für die wichtigen Diskussionen in dieser Woche anzubieten. Unter Abwägung der Chancen aber auch der Risiken entstand folgende gemeinsame Mitteilung: Gemeinsame Position DOSB und Landessportbünde 

Die DOSB-Leitplanken und Übergangsregeln des Sports machen klar, dass es sich um ein „neues“ vereinsbasiertes Sporttreiben handelt, das zunächst auf Freiluftaktivitäten abzielt und vollumfänglich die behördlichen Regelungen berücksichtigt. Erst in späteren Lockerungs-Schritten (die ggf. im Falle von weiterhin beherrschbaren Neuinfektionszahlen anstehen) wird sich der Sport mit Bewegungsangeboten in der Halle auseinandersetzen und dabei ebenso wie bisher als Handlungsmaxime stets im Blick haben, die Risiken für Infektionen zu minimieren. Sukzessive sollen anschließend auch die Rückkehr zum Wettkampfbetrieb in den Blick genommen werden, sobald die Pandemie-Situation hierfür reif ist. 

 

 

Übergangsregeln des Deutschen Volleyball-Verbandes Stand 27.04.2020

 

1. Wie könnten sportartspezifische und an die DOSB-Leitplanken angelehnte Übergangs-Regeln Ihres Verbandes für die Sportarten und Disziplinen, für die Sie zuständig sind, aussehen?

 

Die folgenden Empfehlungen setzen die absolute Vorsicht im Umgang mit sozialen Kontakten im privaten Umfeld voraus, da dies die häufigere Ursache für Infektionen ist. Wir setzen daher in allen Vereinen auf eine gründliche Belehrung der Vereinsmitglieder im Umgang mit sozialen Kontakten im privaten Umfeld. 

 

Jede/r Teilnehmer/in einer Sportgruppe bekommt einen Belehrungsbogen mit Informationen zum Thema Hygiene und Gefahren zur Verfügung gestellt und unterschreibt einmalig:  - Das die darauf befindlichen Inhalte gelesen, verstanden, akzeptiert und umgesetzt werden - Das der offizielle Fragebogen zum Wohlbefinden (derzeit für Leistungssportler verbindlich) bekannt ist und man im Falle eines der Symptome sich sofort: o An eine der verantwortlichen Stellen wendet und ggf. auf Covid19 testen lässt o Sich in häusliche Quarantäne begibt und der Sportgruppe fernbleibt

 

Tagesaktuelle Informationen sind auf der Website des RKI zu finden: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

 

Nach Rücksprache mit der medizinischen Kommission des DOSB scheint das Risiko der Ballberührung, laut Einschätzung der Experten, gering. Der Ball sollte häufig gereinigt werden und ggfs. sollte pro Person ein eigener Ball verwendet werden.

 

DVV - STAND: 27.04.2020  2

 

b) Trainingsbetrieb (unter Anleitung eines Übungsleiters/Trainers) Generell Einhaltung der DOSB Leitplanken & DOSB Hygiene Tipps, dazu im Speziellen:

• Alle Sportler/innen bestätigen die Kenntnis der Sonderregeln und der besonderen Fürsorgepflicht

• Training im Freien zu bevorzugen. Ggf. ist in allen Sporthallen auf eine ausreichende Belüftung zu achten

• Möglichst kleine Gruppen zu bevorzugen (Orientierung an den DOSB Empfehlungen: Bis zu 5 Sportler*innen unter besonderer Beachtung von Hygienevorschriften und besonders kontrollierten Trainingsabläufen sowie in geschützten Trainingsstätten; Trainingsgruppen sollten in der Zusammensetzung festgelegt und vorerst nicht geändert werden)

• Die gesamte Mannschaft ist in konstant bleibende Kleingruppen aufzuteilen. Dadurch wird im Falle einer Infektion der Kontakt zu anderen Spieler/innen limitiert und die anderen Kleingruppen können den Trainingsbetrieb fortsetzen • Kein Körperkontakt (Während des Trainings; insbesondere bei Begrüßung/Verabschiedung/ kein Abklatschen nach Spielzügen)

• Mannschaftsbesprechungen, Mannschaftsfeiern und weitere Zusammenkünfte sind verboten

• Mindestabstand von 2m einhalten (Übungsformen ohne Block; Hinterfeld Angriffe usw.)

• Abstand von 1-2m zum Netz muss eingehalten werden • keine direkten Ballaktionen oberhalb der Netzkante am Netz • es werden Übungsformen gewählt, die Kollisionen vermeiden/unmöglich machen (keine zwei Personen in der Abwehr, oder Annahme)

• ggfs. mit (neu zu entwickelnden) Sportmasken spielen • viel schwitzende Menschen sollten noch mehr Abstand zu anderen Personen halten

• Alle Trainingsteilnehmer erscheinen bereits umgezogen zum Training 

• Die Anreise erfolgt, entgegen der soziökonomischen und ökologischen Gesichtspunkte, nicht in Fahrgemeinschaften

• gründliches Händewaschen in allen Trinkpausen, vor und nach dem Training 

• Duschen und Umziehen nach dem Training zu Hause 

• Vor und nach jedem Training werden die Trainingsutensilien desinfiziert 

• Trainingsteilnehmer sollten ihr eigenes Handtuch und Getränk mitbringen und diese auch beschriften

Quelle: http://www.volleyball-verband.de/de/redaktion/2020/april/dvv-uebergangsregeln/

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