Pressebericht WP/WR: Ein Erfolg und seine Nachwehen

Weil Jule Mantsch und Britt Heisler den westdeutschen Titel im Beachvolleyball holen, boomt die Sportart in Schwelm. Dazu gibt es Neuigkeiten in Sachen Trainingsanlage

Schwelm 27.05.2020: Sie sind erst 16 Jahre jung – und nehmen doch schon eine sehr besondere Rolle ein. Nicht augenscheinlich, denn wenn sich Jule Mantsch und Britt Heisler beim Training unter Berücksichtigung aller Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen in den Sand schmeißen, um einen Ball zu erreichen, oder durch den Sand zu einem Schmetterball ans Netz eilen, sehen sie aus wie die übrigen, gleichaltrigen Mädchen. Dass diese ihre Leidenschaft für Beachvolleyball entdeckten, liegt allerdings an – Jule Mantsch und Britt Heisler.

„Es kommt eine kleine Lawine in Gang, ausgelöst durch die Erfolge von Jule und Britt im vergangenen Jahr“, sagt Gereon Duwe, Trainer der TG Rote Erde Schwelm. Was er damit meint? Neben Mantsch/Heisler bildeten sich vier weitere Beach-Teams im Verein, die an der Beachserie des Westdeutschen Volleyball-Verbandes teilnehmen möchten. Luana Deyle und Julia Matveeva, Carlotta Koberg und Laura Achenbach, Aurelia Läms und Lana Andrada sowie Luisa Wein und Katy Seidel wollen, wenn es die Corona-Regelungen zulassen, voraussichtlich ab Anfang Juni in der Altersklasse U15/16 ans Netz gehen und möchten sich für die Westdeutschen Meisterschaften qualifizieren. Die sollen entgegen der abgesagten Westdeutschen Vereinsmeisterschaft für U15-Teams wie geplant ausgetragen werden.

Mantsch/Heisler, die unter anderem durch den gefeierten Gewinn des Titels bei der Westdeutschen Meisterschaft der U16 im vergangenen Jahr und die folgenden Ehrungen den Beachvolleyball-Boom in Schwelm erst auslösten, gehen in diesem Sommer in der Altersklasse U17 ans Netz und möchten sich dort beweisen.

Eine Hoffnung bleibt bestehen

Es gibt aber noch einen weiteren Punkt, der den Spaß der Schwelmer am Beachvolleyball befeuert. „Wir haben vor kurzer Zeit mit dem Training unter freiem Himmel begonnen“, sagt Gereon Duwe – und provoziert damit die Nachfrage: Wo denn? Aus der Vergangenheit halt doch die Klage der REler nach, dass es in Schwelm versäumt worden sei, eine Beachvolleyball-Anlage zu bauen. „Das ist wirklich bedauerlich, da uns dadurch viele Jugendliche und Nachwuchsspieler durch die Lappen gehen“, klagte Duwe zu Beginn des Jahres. „Unsere Bemühungen, in Zusammenarbeit mit der Stadt eine Anlage zu errichten, sind sprichwörtlich im Sande verlaufen“, ergänzte er damals.

Die Lage hat sich etwas verbessert. „Wir haben über den Verein eine Möglichkeit gefunden, im nahen Umkreis von Schwelm trainieren zu können“, sagt Duwe nun, ohne ins Detail zu gehen. Denn das Ziel bleibt: „Wir hoffen immer noch auf eine eigene Anlage in Schwelm“, erzählt er.

Der Coach vernimmt diesbezüglich positive Zeichen von Stadt und Stadtsportbund. Und das – liegt ebenfalls an den Erfolgen von Jule Mantsch und Britt Heisler.


Bericht von: Falk Blesken (Westfälische Rundschau/Westfalenpsot)

Printausgabe vom: 27.05.2020

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