Pressebericht WP/WR: Das wünschen sich Sportler von der Politik

Heute (06.05.2020) kommen Bund und Länder zusammen, auch um über Lockerungen für den Sport zu diskutieren

Bald wieder offen?

Ennepe-Süd In Zeiten der Corona-Krise wünschen sich nach zwei Monaten der Kontaktbeschränkung mittlerweile nur noch eins: Ein Stück Normalität. Für tausende Hobby- und Amateursportler im gesamten Südkreis könnte der Wunsch heute Realität werden, wenn Bund und Länder zusammen kommen, um nicht nur über den Wiedereinstieg in die Fußball-Bundesliga zu entscheiden, sondern auch darüber beraten, ob lokale Sportplätze wieder geöffnet werden. Doch was wünschen sich die heimischen Sportler von der Politik? Wir haben nachgefragt.

Marie-Sophie Macke ( Leichtathletin und Nachwuchs-Diskuswerferin der SE Gevelsberg): „Ich würde mir wünschen, dass die Sportplätze wieder aufmachen. Es ist auf jeden Fall schöner, im Stadion zu trainieren, als sich zu Hause immer Möglichkeiten zu suchen, wie man sich für die einzelnen Disziplinen fit halten kann. Dazu wäre es natürlich sehr schön, wieder einen richtigen Diskusring in der Hand zu haben.“

Gereon Duwe (Abteilungsleiter der Volleyballabteilung der RE Schwelm): „Ich würde mir wünschen, dass der Punkt Amateursport auch wirklich besprochen und nicht wieder verschoben wird. Weil wir im Volleyball, im Gegensatz zu anderen Sportarten, eine kontaktlose Sportart ausüben, wünsche ich mir, dass das berücksichtigt wird. Ideen zur Umsetzung haben wir bereits. Auch unser Bundesverband DVV hat bereits Vorschläge für die Konferenz ausgearbeitet. Mein größter Wunsch ist natürlich, dass alle gesund bleiben und wir alle unsere geliebte Sportart möglichst zeitnah wieder ausüben können.“

Rafael Baltzer (Kartfahrer aus Ennepetal): „Ich würde sehr gern wieder Kart fahren, denn ich vermisse vor allem meine Rennkollegen sehr. Dazu habe ich in diesem Jahr ein neues, schnelleres Kart, das ich gern testen würde. Ich glaube, auf der Kartbahn kann man sich gut aus dem Weg gehen, daher wünsche ich mir, dass es bald wieder los geht.“ Philipp Wiesner (Sportlicher Leiter des FC Gevelsberg-Vogelsang): „Wir als Verein sind gegen eine Öffnung der Sportplätze. Derzeit stehen noch zu viele Fragezeichen im Raum, weshalb ich mir erst einmal ein klares Konzept wünschen würde, bevor es wieder los geht. Anfang Juli wäre für uns ein passender Termin, wieder mit dem Fußball zu beginnen. Bis dahin hätte man dann Zeit, Ruhe einkehren zu lassen und ein Konzept zu erarbeiten.“

Meinolf Haarhaus (Vorsitzender des Golfclubs Gut Berge): „Wir erwarten eine Öffnung unseres Golfplatzes spätestens zum 11. Mai. Es ist sehr verwunderlich, dass Zoos, Kinderspielplätze und weitere Begegnungsstätten öffnen dürfen und Golfplätze in NRW immer noch geschlossen sind. Hier fehlt mir die Logik.“

Alexander Thamm (Trainer des Fußball-Oberligisten TuS Ennepetal ): „Wir beobachten die Entscheidung mit großer Spannung und hoffen natürlich darauf, dass die Sportplätze bald wieder aufmachen dürfen. Das wäre kurzfristig immerhin ein erster Schritt, so dass man sich mal wieder einen Ball schnappen und ein bisschen auf dem Platz pöhlen kann. Aber man darf auch eins nicht vergessen: Wir betreiben auch eine Sportart, bei der man viel Körperkontakt hat. Wir sind nun mal Wettkampfsportler und da ist es nicht auszuschließen, dass man mal einen Zweikampf führt. Und es ist ja so, dass es irgendwann keinen Spaß mehr macht, ins Blinde hinein zu trainieren, ohne zu wissen, wann und ob es mit der Saison weiter gehen wird. Dann spielt man sich den Ball hin und her, schießt ab und zu aufs Tor und fährt wieder nach Hause. Gernot Jost (Vorstandsmitglied der Volleyballer des TV Eintracht Vogelsang): „Ich wünsche mir, dass die Sportplätze und Sportstätten erst dann wieder geöffnet werden, wenn wir sicher davon ausgehen können, dass wir keine neue Infektionswelle auslösen. Ich möchte, dass diese Entscheidung dann auch gut begründet und von Experten abgesegnet ist. Klar wünschen wir uns alle, wieder unserem Sport nachgehen zu können. Aber im Endeffekt muss die Gesundheit aller Beteiligten dann auch gewährleistet sein.“ Sascha Šimec (Trainer der HSG Gevelsberg-Silschede): „Vorweg: Fast alles, was die Bundesregierung bisher entschieden hat, hat sich in meinen Augen als richtig erwiesen. Daher stehe ich zu jeder Entscheidung, die heute getroffen wird. Prinzipiell würde ich aber eher davor warnen, jetzt eine Lockerung nach der nächsten in die Wege zu leiten. Lieber einen Bereich nach dem anderen wiedereröffnen und danach die Situation und Infektionszahlen bewerten. Wir müssen geduldig bleiben und die Ruhe bewahren. Für mich wären die nächsten logischen Schritte, zunächst Individualsportarten wieder zu erlauben. Danach kann man auch darüber nachdenken, unter Einhaltung des Kontaktverbots, wieder Training in Kleingruppen für Mannschaftssportarten frei zu geben.“

Bericht von Joel Klaas (Westfälische Rundschau/Westfalenpost)

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